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13.06.2018

Nassauische Heimstätte beschließt Frankfurter Weg des Mietenstopps

Oberbürgermeister Peter Feldmann fordert Ausweitung des Mietenstopps auf die GWH

(ffm) Der Oberbürgermeister: „Der Weg der Nassauischen Heimstätte findet meine Unterstützung, heute ist ein guter Tag für viele Mieterinnen und Mieter der Nassauischen Heimstätte. Besser wäre es, wenn das Land Hessen auch in der Frage der Einkommensüberprüfung unser erfolgreiches Frankfurter Modell kopieren würde und darauf verzichtet. Der Mietenstopp sollte im nächsten Schritt für alle Mieterinnen und Mieter der Nassauischen Heimstätte gelten.“

Der Oberbürgermeister erneuert in diesem Zusammenhang sein Angebot an die Nachbarn Frankfurts, den Regionalverband und die Landesregierung für den Bau bezahlbarer Wohnungen „kleinteiliges Denken, das an Gemarkungsgrenzen endet, endgültig hinter uns zu lassen.“

Eine bezahlbare Wohnung sei ein Menschenrecht und alle Institutionen hätten im Interesse der Menschen gut zusammenzuarbeiten, so der Oberbürgermeister: „Darum bleibt es dabei, dass wir ein neues Baugebiet im Frankfurter Nordwesten brauchen. Ich begrüße die Idee eines neuen Baugebiets in Sulzbach und setze auf die interkommunale Zusammenarbeit, um dringend benötigtes bezahlbares Bauland für den Bau bezahlbarer Wohnungen auszuweisen.“

Der Oberbürgermeister betont, dass neben der Begrenzung der Mietsteigerungen auch die Begrenzung der Modernisierungskosten auf sechs Prozent der richtige Weg und die Verlängerung auslaufender Bindungen für ein öffentliches Wohnungsunternehmen eine Selbstverständlichkeit sei.

Wer nun hoffe, dass er zukünftig auf Hausbesuche verzichte, den muss der Oberbürgermeister allerdings enttäuschen, „denn erstens wollen wir jetzt den Mietenstopp für die Mieterinnen und Mieter der GWH und zweitens sind wesentliche Forderungen im Interesse der Mieterinnen und Mieter in Frankfurt und darüber hinaus noch nicht erfüllt.“ Zusammenfassend stellt der Oberbürgermeister fest: „Diesem ersten richtigen Schritt müssen schnell weitere folgen. Im Interesse der Menschen ist es, dass wir nun deutlich schneller vorankommen.“