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11.04.2018

Eine Nacht für alle Sinne

Logo Nacht der Museen 2018, © k/c/e Marketing GmbH
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Nacht der Museen in Frankfurt und Offenbach am 5. Mai

(ffm) Wenn sich am 5. Mai die Nacht über die Stadt senkt, hebt sich ab 19 Uhr in über 40 Kulturstätten in Frankfurt und Offenbach der Vorhang zur Nacht der Museen 2018. Bis um 2 Uhr öffnen Museen, Galerien und Off-Spaces ihre Pforten – zu erleben gibt es Kunstgenuss für alle Sinne. Museumsfoyers und Ausstellungsräume verwandeln sich in außergewöhnliche Spielorte, die Wirkungskraft der Exponate wird durch Führungen, Performances, Live-Musik, Filmprojektionen und Lesungen ergänzt. Mit nur einem Ticket erhalten Nachtschwärmer Zutritt zu allen teilnehmenden Veranstaltungsorten und freie Fahrt mit dem Nacht der Museen Shuttle-Service (Busse, Schiff, historische Straßenbahn, Bikesharing).

Kulturdezernentin Ina Hartwig freut sich auf das kulturelle Großereignis: „Bei der Nacht der Museen wird die Vielfalt der Sonderausstellungen und Sammlungen der Frankfurter und Offenbacher Museen zu nächtlicher Stunde erlebbar. Auch in diesem Jahr bietet die Veranstaltung einen Programmreichtum, der von renommierten Ausstellungshäusern bis zur freien und jungen Kunstszene, von phantastischen Sonderschauen bis zu Live-Musik und Mitmach-Angeboten reicht. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern eine inspirierende Nacht.“

Große Namen am Museumsufer

Im Städel gibt es eine eindrucksvolle Rubens-Ausstellung zu bestaunen, während im Architekturmuseum städtebaulich und performativ „Bretter, die die Welt bedeuten“, im Mittelpunkt stehen. Nebenan im Filmmuseum hält Stanley Kubricks visionäre Space Odyssey Einzug. Im Museum Angewandte Kunst laufen die Besucher zu Musik der Robert-Johnson-DJs Ata Macias & Aziesch live über einen Catwalk – darüber hinaus lockt neben der vielbeachteten „Jil Sander. Präsenz“-Ausstellung die „Junge Kunst“ Benefizauktion von EY mit Werken junger Künstlerinnen und Künstler der Frankfurter Städelschule und der Offenbacher Hochschule für Gestaltung. Die Schirn Kunsthalle widmet dem großen US-amerikanischen Ausnahmekünstler Basquiat eine große Sonderausstellung. Erstmalig nimmt das CineStar–Metropolis an der Nacht mit einem Saal teil – hier werden die in diesem Jahr für den Oscar® nominierten Animations-Kurzfilme gezeigt.

Kunst allerorten – von Frankfurt bis Offenbach

Auch außerhalb der Innenstadt ist viel Kunst zu entdecken: Im Kriminalmuseum steht das brandaktuelle Thema „GEWALTige Liebe“ im Mittelpunkt der Nacht, und im Geldmuseum wird nicht nur so mancher Schein herbeigezaubert. Nach einer längeren Umbaupause bietet die Sternwarte wieder einen Blick auf die Milchstraße, und die Raumfahrtausstellung lässt große und kleine
Weltallfans auf ihre Kosten kommen. Rund ums Thema Fliegen geht es auch im erstmals teilnehmenden Lufthansa Aviation Center, das seinem blau-gelben Kranich-Signet eine Ausstellung widmet.

Ganz gleich ob Ottifanten im Caricatura Museum, Urban Art von 12 Künstlern im Off-Space Ost>Stern oder College-Rock und LED Live-Performance im Museum für Kommunikation – diese Nacht zieht sich durch weite Teile von Frankfurt bis nach Offenbach. Dort geht es im City Tower hoch hinauf in die 30. Etage zu Kunstgenuss mit Panoramablick, und das Ledermuseum bietet einen Abend für „Paare“: Das Riesen-Memoryspiel lädt ein, Objektpaare zu entdecken und beim Tango Argentino kann gemeinsam getanzt werden.

Neues entdecken und mitgestalten

Bei zahlreichen Führungen erfährt man Spannendes zu den jeweiligen Ausstellungen der Häuser, unter anderem im Liebieghaus zu den Arbeiten des südafrikanischen Künstlers William Kentridge. Bei einer musikalischen Lesung des bekannten Skandinavien-Krimi Autors Jan Costin Wagner im Haus am Dom ist das kriminalistische Gespür der Besucher gefragt. Das Historische Museum rückt Frankfurt zwischen „Einst?“ und „Jetzt!“ in den Fokus, und die Synchronsprecher von Ben Stiller und George Clooney stellen sich der Herausforderung zu lesen, was das Publikum ihnen mitbringt.

In dieser Nacht steckt Musik – Sounds aus der ganzen Welt

Musikalisch bedient die Nacht nahezu jedes Genre, so gibt es französische Chansons im Struwwelpeter-Museum, persische Folklore im Goethe-Haus und russische Klaviermusik im Ikonen-Museum. Dazu ertönen Saxophon-Klänge zu Kerzenschein im Dommuseum, und die Nachtschwärmer kommen unter anderem im Crown Pop-up Club in der Schirn auf ihre Kosten.

Tickets und Preise

Das Nacht der Museen-Ticket kostet 14 Euro (VVK und Abendkasse) und ist in allen teilnehmenden Locations sowie den AD ticket/reservix VVK-Stellen bundesweit erhältlich. Es beinhaltet den Eintritt zu allen teilnehmenden Häusern und ist zugleich Fahrkarte für die nächtlichen Shuttle-Busse, die historische Straßenbahn und das Shuttle-Schiff, das zwischen Städel und Eisernem Steg verkehrt. Erstmals gibt es ein Bikesharing-Angebot zur Nacht: von 19 bis 2 Uhr können Call a Bike-Räder gratis genutzt werden. Anmeldung (ab 3 Euro/Jahr) sowie Stations-Übersicht gibt es auf der Website: https://www.callabike-interaktiv.de .

Die Familienkarte ist für 29 Euro (VVK und Abendkasse) erhältlich; diese gilt für zwei Erwachsene und eigene Kinder/Enkel unter 18 Jahren. Des Weiteren gibt es eine ermäßigte Eintrittskarte für 9 Euro (VVK und Abendkasse; nur gültig zusammen mit Lichtbild-Nachweis) für Kinder unter 18 Jahren, Schüler, Studierende (ausgenommen Studierende der Uni des 3. Lebensalters U3L), Bundesfreiwilligendienstleistende, Arbeitslose, Schwerbehinderte (mit Minderung der Erwerbsfähigkeit ab 50 GdB, weitere Infos: nacht-der-museen.de) und Frankfurt-Pass/Kulturpass-Inhaber. Für Besitzer der MuseumsuferCard ist der Eintritt frei. Sie ist während der Nacht in ausgewählten Museen erhältlich und kostet 85 Euro pro Jahr.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.nacht-der-museen.de und unter der Hotline 069/97460-555